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Osterburger Volksstimme
Für Extremsituationen gerüstet
©Foto: Westermann Einsatzfahrer von Freiwilligen Feuerwehren aus den Orten der Einheitsgemeinde Osterburg absolvierten unter Leitung von Olaf Büchner (r.) ein Fahr- und Sicherheitstraining.
So waren nicht nur Kameraden aus der Hansestadt auf dem Gelände des ehemaligen Kraftverkehrs an de Stendaler Chaussee dabei, sondern auch Feuerwehrleute aus Düsedau, Erxleben, Polkau, Ballerstedt, Flessau, Wollenrade, Gladigau und Schmersau. Die Ausbildung leitete Olaf Büchner in Auftrag des Landesfeuerwehrverbandes und der ÖSA. Büchner ist mit der Materie bestens vertraut, immerhin ist er hauptberuflich Ausbilder an der Brand- und Katastrophenschutzschule in Heyrothsberge. Bevor die praktische Ausbildung startete, frischten die 20 teilnehmenden Kameraden theoretische Kenntnisse auf. Schwerpunkt der Ausbildung war das sichere Fahren in Ausnahmesituationen. Dabei sollten die Fahrer auch ihre eigene Leistungsfähigkeit objektiv einschätzen. Osterburgs Stadtwehrleiter Sven Engel, der auch die Funktion des Einheitsgemeindewehrleiters bekleidet, machte die Notwendigkeit einer derartigen Schulung deutlich. Alljährlich komme es zu schweren Unfällen auf Einsatzfahrten durch Fehlverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer, so Engel, der zudem auf die Besonderheiten beim Fahren eines Feuerwehrfahrzeuges aufmerksam machte. So seien die Einsatzfahrer hoher psychischer Belastung ausgesetzt. Stress komme bei den Kameraden bei der Alarmmeldung auf. Das Unfallrisiko bei Einsatzfahrten mit Rettungswagen sei um ein vielfaches höher als bei anderen motorisierten Verkehrsteilnehmern, so der Stadtwehrleiter weiter. Das Fahr- und Sicherheitstraining soll den Einsatzfahrern der Feuerwehr sowohl theoretisch als auch praktisch die Kenntnisse vermitteln, die sie befähigen, Extremsituationen im Straßenverkehr besser zu begegnen, resümierte Engel nach der Ausbildung, der sich auch bei den Mitstreitern des Feuerwehr-Fördervereins um Ingo Fabisch für die gastronomische Versorgung der Lehrgangsteilnehmer bedankt.
Altmarkzeitung Osterburg |