Osterburger und Stendaler Brandbekämpfer übten den Ernstfall

Erkundungswagen rückten aus

 

Osterburg (vl). Das war heikel. Als die Kameraden der Osterburger Feuerwehr am Sonnabend zu einem Löscheinsatz ausrücken, entdecken sie einen Behälter, dessen Kennzeichnung darin radioaktives Material vermuten lässt. Die Kameraden rufen den Zug Messen der Feuerwehrbereitschaft des Landkreises Stendal zur Hilfe. Der rückt mit seinen beiden ABC-Erkundungskraftwagen an.
So das Szenario bei einer Ausbildung am Wochenende für den Messzug, die in der Biesestadt über die Bühne ging. Dem Zug gehören 16 Kameraden der Wehren aus Stendal und Osterburg an. " Das ist die vierte Ausbildung in diesem Jahr, die zweite auf Kreisebene ", berichtete Sven Engel, der Osterburger Wehrleiter. " Sinn des Ganzen ist es natürlich, für den Ernstfall gewappnet zu sein ", fügte er an. Denkbar sei nicht nur der simulierte Löscheinsatz, sondern auch ein Verkehrsunfall, bei dem Fahrzeuge betroffen sind, die Strahlungsmittel für den medizinischen Bereich transportieren.

Neben Engel agierte Armin Vinzelberg für den Kreisfeuerwehrverband als Beobachter. Die Ausbildung leiteten Garbor Mueller von der Landesfeuerwehrschule und Ulf Schmidtchen von der Berufsfeuerwehr Kiel.
Zurück zum Brandszenario : Der Messzug stellte Strahlung im Behälter fest. Er wurde geborgen. Auch der Löschtrupp wurde einer Messung unterzogen. Die Feuerwehrleute waren aber nicht belastet.
 

 

Geschafft, aber zufrieden stellten

sich die beteiligten Brandbekämpfer

nach der Übung einem Gruppenfoto.

Fotos (2): Feuerwehr

 

 

Volksstimme Osterburg